Archiv des Autors: Esther

Ziv Frenkel

Ziv Frenkel, geboren 1962 im Kibbuz Beit-Alfa in Israel, ist Tänzer und Choreograf.
Von 1988 bis 1995 war er festes Mitglied der Kibbutz Dance Company unter der Leitung von Yehudit Arnon. Anschließend tanzte er von 1995 bis 1999 am Tanztheater Bremen unter Susanne Linke. Zwischen 1999 und 2008 arbeitete er beim Choreografischen Theater Johann Kresnik, zunächst an der Volksbühne Berlin und später am Theater Bonn. 1996 war er Mitgründer des steptext dance project in Bremen.

Seit 2008 arbeitet Ziv Frenkel freischaffend. Besonders prägend für seine künstlerische Arbeit sind langjährige Kooperationen mit Künstler:innen aus verschiedenen Disziplinen. Zu seinen wichtigsten Partner:innen gehören die Choreograf:innen Rosamund Gilmore, Valenti Rocamora i Tora, Yoshiko Waki (Bodytalk, Münster), Helge Letonja (steptext dance project, Bremen), Julia Keren Turbahn, Angie Hiesl + Roland Kaiser sowie die Tänzerin Anne Minetti, die Komponistin Stepha Schweiger, der Sound Designer Florian Tippe, der Künstler Christoph Dahlhausen als auch die Fotografen Axel Largo und Pedro Malinowski. Neben seiner tänzerischen Arbeit hat Frenkel auch als Darsteller in Schauspiel und Film mitgewirkt. Seit 2022 ist er Mitglied des Dance On Ensembles.

Anna Herrmann

Geboren in Zürich, Schweiz, begann Anna Herrmann ihre Tanzausbildung in ihrer Heimatstadt und schloss ihr Studium an der Schule des Hamburg Balletts ab.

In mehr als 25 Jahren Berufserfahrung tanzte Anna bei verschiedenen europäischen Tanzkompanien, darunter das Hamburg Ballett, Göteborgs Operan und Nederlands Danstheater; seit 2019 ist sie Mitglied des Dance On Ensembles. Im Laufe ihrer Karriere hatte sie das Privileg, mit renommierten Choreographen wie zum Beispiel John Neumeier, Jiří Kylián, Mats Ek, Marco Goecke, Crystal Pite, Sharon Eyal, Hofesh Schechter, Leon/Lightfoot, Stephan Thoss und Christos Papadopoulos zusammenzuarbeiten.

In den letzten 10 Jahren war Anna mit dem Training und der Inszenierung von Werken von Crystal Pite, Jiří Kylián, Marco Goecke und Medhi Walerski sowohl für Bildungseinrichtungen als auch für renommierte Tanzkompanien wie dem Paris Opera Ballet betraut.

Ihre choreografische Praxis umfasst Soloarbeiten, interdisziplinäre Kooperationen im Bereich der bildenden Kunst sowie Bewegungsregie in der Modebranche. Parallel zu ihrer Tanzkarriere hat Anna vor kurzem begonnen, Sounddesign und Komposition zu studieren.

 

 

Christine Kono

Christine Kono wurde 1946 in Kalifornien, USA, geboren. 1955 begann sie ein klassisches Ballettstudium bei Igor Schwezoff und Harriet de Rea, gefolgt von Stipendien bei Ballettkompanien in San Francisco und New York. Von 1962 bis 1971 arbeitete sie mit George Balanchine, Martha Graham, Kazuko Hirabayashi, Anna Sokolow und Donald McKayle zusammen und tanzte für die Pennsylvania Ballet Company sowie Eliot Feld’s American Ballet Company.

1971 kam Christine Kono nach Europa und tanzte am Tanzforum Köln unter Kurt Jooss, Christopher Bruce, Glen Tetley und Jochen Ulrich. 1981 schloss sie ihr Tanzpädagogik-Studium mit einem Master-Diplom an der Folkwang Universität in Essen ab. Von 1987 bis 1994 war sie Ballettmeisterin am Tanztheater Wuppertal von Pina Bausch und von 1995 bis 1998 für die Kompanien von Joachim Schlömer in Weimar und Basel tätig. Von 2007 bis 2014 unterrichtete sie regelmäßig The Forsythe Company in Frankfurt und Hellerau.

Von 2015 bis 2018 unterrichtete Christine häufig das Dance On Ensemble. In den Jahren 2019 und 2020 wirkte sie als Tänzerin in dem Stück You should have seen me dancing waltz mit, das für das Dance On Ensemble von Rabih Mroué kreiert wurde.

Bis 2020 war sie regelmäßig Gastprofessorin beim Ballet Preljocaj, am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, im Hollins University Dance Master’s Summer Program sowie am Centre National de la Danse in Paris.

Seit 1999 widmet sie sich gemeinsam mit Dimitris Kraniotis der Erforschung der Grundlagen von Tanz und Bewegung, basierend auf der Lehre von Jerome Andrews. Sie teilen ihre Forschung mit Tänzer:innen, Lehrernden und Choreograf:innen, vor allem in Frankreich. Gemeinsam haben sie choreografische Werke geschaffen, die in Frankreich, Deutschland und Griechenland präsentiert wurden.