P R E S S E

Pressestimmen

„Das Ensemble ist gefragt und gehört zu den besten der Welt.“
Tomasz Kurianowicz, Rbb-TV, 9.5.2020

tanz Jahrbuch 2021 – KRITIKERUMFRAGE

Kompanie des Jahres: "Das Berliner Dance On Ensemble, dessen Tänzer mit 40+ beim Revival von Lucinda Childs `Works in Silence` wahrlich ein Räderwerk an Präzesion aus fantastischer kinetischer Kraft, formaler Findigkeit und abstrakter Klarheit auf den Bildschirm zauberten“
Vesna Mlakar, Müncher Abendzeitung

Bester Stream: "`Works in Silence, choreografiert von Lucinda Childs, re-inszeniert vom Dance On Ensemble - so einfach und komplex zugleich“
Elisabeth Nehring, Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk, WDR 

Interessanteste Inszenierung: "Jan Martens aus Antwerpen und Rotterdam beweist mit `any attempt will end in crushed bodies and shattered bones`, dass gestreamter Tanz keine digitalen Gimmicks braucht, um zu überraschen"
Andrea Kachelrieß, Stuttgarter Nachrichten, Stuttgarte Zeitung 

FÄDEN

„ein inspierierendes Erlebnis, dass 80 Minuten ganz ohne Trübsinn auskommt, obwohl einem die momentane Unmöglichkeit, Augenblicke und Tage richtig auszukosten, erneut brachial-glasklar vor Augen geführt wird."
Vesna Mlakar, Münchner Abendzeitung, 28. November 2021

MAKING DANCES – DANCING REPLIES 

„So öffnete „Dancing Replies“ einen spannenden Blick darauf, wie unterschiedlich Tanz gelesen werden kann, wie Material weitergereicht wird, wie Bedeutung entsteht und vergeht.“
Katrin Bettina Müller, taz, 12. Juli 2021


WORKS IN SILENCE

"Dance On bietet einen neuen Blick auf die immer noch frische Avantgarde von gestern"
Jacq Algra, Het Parool, 9. Juli 2021

„Works in Silence“ hat keine Musik, aber den Rhythmus der hörbaren Schritte. Die Tänzerinnen müssen sich zuhören, damit alles funktioniert. Wie sie das Queren und Kreuzen mit Glück erfüllt, überträgt sich auf die Zuschauer. Die Zeit fliegt.“
Katrin Bettina Müller, taz, 12. Juli 2021

„Nicht nur für die Choreografin, sondern ganz allgemein für den Tanz und die Tanzgeschichte, zeigt sich in diesen präzisen, reduzierten Arbeiten doch vor allem, was die Bewegungsästhetik des Postmodern Dance im besten Falle sein kann: nämlich eine fast magische Suggestion.“
Elisabeth Nehring, tanz, März 2021

„Das sind Arbeiten, die in ihrem sehr komplexen Minimalismus, in ihrer Mischung aus Formalismus und Lebendigkeit, ja fast Beschwingtheit bei gleichzeitigem Beibehalten einer starken Struktur, unglaublich gut zu dieser Company passen [...] Sie tanzen das ganz großartig.“
Elisabeth Nehring, Deutschlandfunk Kultur, 18. Dezember 2020

YOU SHOULD HAVE SEEN ME DANCING WALTZ

„Eine reife, vielschichtige und bewegende Arbeit, die Bilder von Gewalt und Sehnsucht nach Menschlichkeit auf kluge und gekonnte Weise in die Körper überführt und damit für die Zuschauer unmittelbar erfahrbar macht.“
Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt, 16.11.2019


BERLIN STORY

„[…] dieser Abend ist ein Höhepunkt von ,Tanz im August’.“
Sandra Luzina, Tagesspiegel, 24.8.2019

„Das Dance On Ensemble meidet, was gereifte Tanzkünstler oft praktizieren: die Wiederholung von Routinen bei gleichzeitigem Unwillen, sich dem permanenten Wandel in Gesellschaft und Kunst immer wieder neu zu stellen. Weder sucht das Ensemble, einen jugendkultigen Zirkus zu imitieren, noch, sich – wie das etwa 1991 bis 2006 beim renommierten NDT III, Jirí Kyliáns Gruppe für reife Tänzer, der Fall war – in Selbstbeweihräucherung zu verlieren.“
Helmut Ploebst, Der Standard, 25.3.2018

„Mit 10 anfangen, mit 20 im Rampenlicht stehen, mit 30 auf dem Leistungsgipfel ankommen, mit 40 aufhören. Falten- und Fettpolsterfreiheit ist im Profi-Tanz das Maß aller Dinge, aber natürlich schlägt der Verfallsprozess trotzdem irgendwann zu. Kneift es hier, knackt es dort, steht ein Berufswechsel an. Jahrelange Bühnenerfahrung samt Riesenfundus an Bewegungswissen sind plötzlich null und nichtig, ästhetisches Raffinement und theatralische Ausstrahlung nutzlose Accessoires. Es sei denn, es kommt jemand wie die Juristin Madeline Ritter daher, die so pragmatisch wie pluralistisch denkt. Wieso, hat sie sich vor vier Jahren gefragt, verabschieden sich Tänzer so früh von ihrem Metier – oder werden unsanft daraus entfernt? Ritter gründete Dance On, ein sechsköpfiges Tanzensemble. Wesentliches Aufnahmekriterium: Die 40er-Schwelle muss überschritten sein. Binnen kurzer Zeit hat das Sextett enorme Schubkraft entfaltet und eine Pionierleistung vollbracht. Angefangen von ‚7 Dialogues‘ über ‚Water between three hands‘ bis hin zu ‚Man made‘ entstand ein kleines, maßgeschneidertes Repertoire für reife, sprich: ausdrucksstarke und selbstbewusste Tänzer.“
Dorion Weickmann, Süddeutsche Zeitung, 23.02.2018

„DANCE ON zeigt ein phantastisches tänzerisches Können, das jedem augenfällig werden lässt, was für ein Potential verloren ginge, könnten solche Tänzer nicht weiter tanzen.“
Eva-Maria Magel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2.12.2016


ELEPHANT

„Den Gedanken von Dance On rettet an diesem Abend dann bezeichnenderweise kein Choreograf, sondern der Regisseur Rabih Mroué mit dem Duett ‚Elephant‘. Schraffierte Bleistiftzeichnungen von am Boden liegenden Körpern auf der Bühnenrückwand, die aussehen wie Tatortmarkierungen. Ty Boomershine stellt in einem Lichtquadrat die Figuren nach, Jone San Martin beobachtet ihn. Das Foto einer Leiche im Wasser blitzt auf. Flucht, Tote im Mittelmeer. Natürlich hat man sofort diese Assoziation, die dann merkwürdig verfremdet wird in einem Paartanz, in dem zwei sich annähernd umkreisen. Sie wirken, als hätten sie ein langes Leben miteinander gelebt. Da ist etwas im Hintergrund, etwas Gewesenes, das im Augenblick auf etwas Kommendes weist. Alles gleichzeitig. Ein beeindruckendes Stück.“
Michaela Schlagenwerth, Berliner Zeitung, 02.03.2018

„ ,Elephant’ heißt die Uraufführung des Abends. Gewonnen werden konnte dafür der zwischen bildender und darstellender Kunst changierende Libanese und Wahl-Berliner Rabih Mroué. Er schickt mit Ty Boomershine und Jone San Martin zwei alltagsgekleidete Menschen auf einen Parcours zu sich selbst. Nacheinander nehmen sie Bodenlagen ein, wie Bleistiftzeichnungen von Mroué sie projizieren. Dann lenken Lichtstreifen ihren Weg durch ein Labyrinth, das sie zu zischenden, fauchenden Klängen, dann auch mit eigenen Erschreck-Lauten gehetzt und mit winkligen Bewegungen durchmessen. Selbst rüde Verdrängung gehört zu den Reaktionen auf den anderen. Immer wieder leuchten dabei neue Querverbindungen auf. Als die Lichtraster erlöschen und die gesamte Szene im HAU2 verfügbar ist, braucht es schier endlos lang verschlungene, verworrene Gänge und Ausweichmanöver, ironischerweise zu Hans Albers’ schmissiger ,La Paloma’, bis sich die Menschen in der Mitte begegnen. Dunkel schluckt da das Paar und lässt alles Weitere offen. Ein enigmatisches, ästhetisch reizvolles Stück Tanz-Theater für zwei der fünf präsenten Tänzer-Darsteller von Dance On.“
Volkmar Draeger, Neues Deutschland, 02.03.2018


MAN MADE

„Schließlich rotieren alle fünf Tänzerinnen und Tänzer in Jan Martens‘ Uraufführung Man Made zu hypnotischer elektronischer Musik in einem sich steigernden, faszinierenden Tanz-Rausch. Erfahrung und Qualität bedingen sich. Auch und gerade im Tanz.“
Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt, 13.03.2017

„Auch hier kommt der Tanz anfangs ganz ohne Musik aus, zu hören sind nur die rhythmischen Fußbewegungen der TänzerInnen. Jede/r gestaltet hier seinen eigenen Part, immer wieder entstehen neue, individuelle Muster, bis diese sich unmerklich in Synchronität auflösen und alle gemeinsam das gleiche machen, um schon unmittelbar danach wieder in der Vereinzelung zu landen. Irgendwann setzt von Ferne ein Pochen ein, schwillt immer mehr an, vermischt sich mit anderen Sounds (Sound: Mattef Kuhlmey). Parallel mit der auf- und abschwellenden Lichintensität (Lichtdesign: Dominique Pollet) und der Dynamik der Bewegungen der in schlichte schwarze Trikots gekleideten TänzerInnen (Kostüme: Sophia Piepenbrock-Saitz) entsteht ein soghaftes Ganzes, das sich immer mehr vermischt und verwebt. Bis das Crescendo schließlich im Fortissimo mündet und die Musik jäh abbricht, während die Tänzer noch weiter unisono agieren, bis auch ihre Bewegung erstarrt und erstirbt.
Einmal mehr zeigt sich hier: Gerade Tänzerinnen über 40 bringen genau das Maß an Intensität und Souveränität auf die Bühne, das man sich für jede Vorstellung wünscht. Auch an Technik und Beweglichkeit straften allesamt ihr Alter Lügen. Bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass es dieses Ensemble noch lange gibt und dass es womöglich auch noch größer wird.“
Annette Bopp, tanznetz.de, 13.03.2017


tanz Jahrbuch 2016 – Kritikerumfrage

„Kompanie des Jahres: Dance On (,Water between three hands’)“
Dorion Weickmann, in: tanz Jahrbuch 2016

„Erfreulich war... die Gründung von Dance On (Berlin)  ein Ensemble aus sechs tollen, erfahrenen Tänzern mit Charakter“
Elisabeth Nehring, in: tanz Jahrbuch 2016


Jone San Martin wird als „Hoffnungsträgerin des Jahres 2016“ im Jahrbuch tanz 2016 ausgezeichnet

„Jone San Martin tanzt. Sie spricht – das ist Teil ihres Tanzes. (...) die Fünfzigjährige möchte, dass Tänzerin-Sein wertgeschätzt wird: Ist doch nichts Peinliches, Minderbemitteltes, die Choreografie von jemand anderem aufzuführen! (...) Inzwischen gehört Jone San Martin zum neuen Dance-On-Ensemble, behexte in dessen erstem Stück ,7 Dialogues’ das Publikum mit ihrem Blick und ihren Fingern und lieferte eine Performance, die – genau wie die ihrer Mitstreiter Amancio Gonzalez, Christopher Roman, Ty Boomershine, Ami Shulman und Brit Rodemund - zu schönsten Hoffnungen berechtigt: lauter starke Individuen, erfahrene Künstler. (...) Gut, dass jemand wie Jone San Martin eine Lanze fürs pure Tänzer- oder Tänzer-Sein bricht.“
Melanie Suchy, Jone San Martin, in: tanz Jahrbuch 2016


WATER BETWEEN THREE HANDS

„ ,Water between three hands’ begreift den Körper als surrealistisches Objekt und huldigt ihm mit den Mitteln von Sprache und Bewegung. Die Spuk- und Wunderkammern unter der Haut werden in albtraumhaften Passagen über Vergänglichkeit, Erinnerung, Verzerrung und Verfremdung der Wahrnehmung beschrieben. (...) Ein Hauch von New York weht von der Bühne, William Forsythes experimenteller Akademismus schwingt mit wie eine in Armen und Beinen seiner Ex-Protagonisten archivierte Matrix. Aktiviert wird sie vom Perkussionisten Philipp Danzeisen, Widerpart und Kompagnon der Tänzer. Und die liefern (...) eine großartige Partie.“
Dorion Weickmann, „Prototyp auf zwölf Beinen“, in: Süddeutsche Zeitung online, 25.04.2016

Die Formulierung „drei Hände“ weist darauf hin, dass hier eine Gruppe gemeinsam auf Erfahrungsreise geht. Die Tänzer pendeln zwischen Mikrofon und Tanzfläche. (...) In den künstlerischen Austausch wird bei der Performance auch der Schlagzeuger Philipp Danzeisen mit einbezogen. Nicht zuletzt spielt das Publikum als Adressat und Mitdenker der Szenen von Alter und Abschied, Realität und Reflektion seine bei Mroué immer wesentliche Rolle. Zum Glück darf auch immer wieder gelacht werden über witzige Fingerzeige, selbstironische Leidensgeschichten und Posen. Vor allem aber besticht dieses 75-minütige Tanzstück durch die Cluster aus noch immer vorzüglich tanzenden Individuen.“
Marieluise Jeitschko, tanznetz.de, 26.04. 2016

„Tänzer über 40 als Protagonisten eines Stücks? Nichts Neues, und dennoch nicht selbstverständlich. (…) Aus dieser Erkenntnis gewinnt auch das Pilotprojekt Dance On: Tanzrepertoire für Tänzer 40+ enorme Kraft. ,Water Between Three Hands’ heißt die zweite Produktion des Dance on Ensembles, drei Frauen, drei Männer, in der Choreografie des libanesischen Regisseurs und Schauspielers Rabih Mroué als Uraufführung auf Kampnagel. Mroué, der bildenden Kunst nahe, als Tanzschöpfer Novize, hat mit Hilfe seines Sextetts ein Notizbuch geschrieben, in dem alles festgehalten ist von der Arbeitsweise bis zu dem, was die Tänzer bewegt: Albtraumhaftes, Skurriles, Bewegendes, Witziges. Aus dem Archiv ihrer Erinnerungen und ihrer Körper haben sie eine wie improvisiert wirkende Collage als Lehrstunde entwickelt, die zunächst wie eine kryptische Pathologie anmutet. Die fabelhaften Tänzer zerlegen sozusagen ihre Körper und setzen sie am Ende als Konzentrat der tänzerischen Momentaufnahmen zusammen. ,Every Time We Say Goodbye’, singt Ella Fitzgerald. Doch diese Tänzer, so scheint es, sagen noch lange nicht Goodbye.“
Monika Nelissen, „Der Tanz des Alters – so lebendig kann das sein“, Die Welt online, 25.04.2016

„Die zentralen Linien des Stückes sind der Körper, der Tod und somit auch der Krieg. Gewagte Sprünge und jugendlich-fragile Anmut gibt es in ‚Water between three hands’ nicht zu sehen. Trotzdem hat Rabhi Mroué mit den Tänzern berührende, nachdenkliche Momente geschaffen. (...) Die Produktion lässt viel Raum für persönliche Interpretation, so wie man es vom Tanztheater gewohnt ist. Das ist schön und lässt den Abend noch lange nachklingen. Ungewöhnlich auch: Die Tänzer bekommen eine Stimme, dürfen artikulieren, was das Alter mit ihnen macht. Intime Einblicke für Tanzbegeisterte.“
Thorsten Schaubrenner, „Water between three hands“, 3SAT, Kulturzeit, 25.04.2016

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Pressemitteilungen

Newsletter Juni 2021
Dance On Ensemble: Making Dances - Dancing Replies, Premiere im Radialsystem, Berlin.

Newsletter April 2021
Dance On Ensemble mit vier Produktionen beim Münchner Festival Dance 2021

Newsletter Dezember 2020
Online-Premiere von "Works in Silence" von Lucinda Childs & Dance On Ensemble

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