P R O D U K T I O N E N

YOU SHOULD HAVE SEEN ME DANCING WALTZ

Konzept/Regie: Rabih Mroué

In Zusammenarbeit mit dem Dance On Ensemble

Mit: Anna Herrmann, Emma Lewis, Christine Kono, Marco Volta

Sound: Mattef Kuhlmey
Kostüm: Sophia Piepenbrock-Saitz

Premiere: 8. November 2019, Onassis Cultural Centre Athens (weitere Vorstellungen am 09. & 10. November)

 

Rabih Mroué über sein neues Stück:

Dieses Tanzstück untersucht die Idee der Mauer im Bezug auf den Tänzerkörper: verstanden als Grenzmauer einerseits, als Haut um den menschlichen Körper andererseits. Beide trennen das sogenannte „Äußere“ vom „Inneren“, das „Private“ vom „Öffentlichen“, das „hier“ vom „dort“.

Die Mauer als Versprechen von Schutz und Sicherheit; als Einfriedung, die uns vor Feinden, Krankheit und Tod beschützt. Wann ist sie zu, wann öffnet sie sich?
Wie dick? Welche Hautfarbe? Was für Narben? Wie alt? Wie ändert sie sich im Laufe der Zeit? Wann bricht sie zusammen?
Unsichtbare Mauern im Körper und in der Stadt.
Widerstand und Zeit.

Abgestorbene, dicke Haut.

Der Tänzerkörper als Mauer, auf die von innen nach außen und von außen nach innen projiziert werden kann; transparent in ihrer Undurchsichtigkeit. Kann es sein, dass die Haut die Trennungslinie zwischen Innen und Außen ist? Und wenn ja, herrscht zwischen den beiden Seiten Krieg? Ein Bürgerkrieg?

 

Produktion: DANCE ON/DIEHL+RITTER
Co-Produktion: Onassis Cultural Centre Athens, Kampnagel Hamburg

 

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.