Archiv für den Monat: März 2021

Ersan Mondtag

Ersan Mondtag wurde 1987 in Berlin geboren und arbeitet zwischen den Feldern Theater und Musik, Performance und Installation. Er inszenierte u.a. am Thalia Theater in Hamburg, am Schauspiel Frankfurt, am Maxim Gorki Theater in Berlin und an den Münchner Kammerspielen.

An der Otto Falckenberg Schule in München begann Mondtag 2011 zu studieren. Nach zwei Jahren brach er das Studium ab und gründete 2012 in München das KAPITÆL ZWEI KOLEKTIF, konzipierte im Kollektiv Dauerperformances, experimentelle Partyformen sowie interdisziplinäre Theaterarbeiten, darunter Party #4 – NSU im Mixed Munich Arts (MMA). Für die Schaustelle der Pinakothek der Moderne realisierte er mit Olga Bach die neuntägige Dauerperformance KONKORDIA.

In der Spielzeit 2013/14 war Ersan Mondtag Mitglied im REGIEstudio des Schauspiel Frankfurt und inszenierte dort 2. Sinfonie (2014 bei radikal jung – Das Festival für junge Regie), Das Schloss und Orpheus# (2015 bei radikal jung – Das Festival für junge Regie). 2015 entstand sein Stück TYRANNIS, mit dem Ersan Mondtag zum Berliner Theatertreffen 2016 eingeladen wurde. Weitere Gastspiele, u.a. erneut bei radikal jung – Das Festival für junge Regie, folgten.

Das Fachmagazin Theater heute kürte Mondtag zum Nachwuchsregisseur des Jahres 2016. Gleichermaßen wurde er in den Kategorien Nachwuchsbühnenbildner des Jahres und Kostümbildner des Jahres ausgezeichnet. Seine Inszenierung Die Vernichtung (Text: Olga Bach), die am Konzert Theater Bern produziert wurde, brachte Mondtag die zweite Theatertreffen-Einladung in Folge ein. 2017 kürte ihn Theater heute zum Kostümbildner des Jahres, die Deutschen Bühne wählte ihn zum Bühnenbildner des Jahres.

Fäden

Fäden – Ivana Müller & Dance On Ensemble & Schauspieler*innen der Münchner Kammerspiele, Münchner Kammerspiele (entfällt wegen des Coronavirus)

Fäden

Fäden – Ivana Müller & Dance On Ensemble & Schauspier*innen der Münchner Kammerspiele, Münchner Kammerspiele (Uraufführung – entfällt wegen des Coronavirus)

Katema

ChoreografieLucinda Childs 

Neueinstudierung: Ty Boomershine

Lichtdesign: Martin Beeretz
Sound: Mattef Kuhlmey
Kostüm: Sophia Piepenbrock-Saitz
Mit: Ty Boomershine

“Ich fühlte, dass ich der Welt der Objekte und Materien entfliehen musste. Ich wollte zurück zur Bewegung, zu einfachen Bewegungsideen, ohne auf die Manipulation von Objekten und Materialien angewiesen zu sein.” (Lucinda Childs)

In den 70er Jahren begann Lucinda Childs, eine der wichtigsten Künstlerinnen der Postmoderne, ganz aufs Wesentliche reduzierte Choreografien zu schaffen: Bewegung, Zeit und Raum, organisiert in mathematischen Strukturen. Im Solo Katema konzentriert sie sich auf eine einzige Diagonale, die den Tänzer und das Publikum unvermeidlich in ihren Bann zieht. Hypnotische Wiederholungen, strenge Schrittfolgen, präzise Drehungen – Ty Boomershine, Mitglied des DANCE ON ENSEMBLE, zeigt die Choreografie 40 Jahre nach ihrer Premiere 1978 in einer Neueinstudierung.

Premiere am 12. März 1978, Stedelijk Museum Amsterdam

Premiere Neueinstudierung am 01. März 2018, HAU Hebbel am Ufer Berlin

Produziert für das DANCE ON Festival aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.