T H EE N S E M B L E

CHRISTINE KONO

© Thierry Gründler

Christine Kono wurde 1946 in Kalifornien, USA, geboren. Ab 1955 lernte sie Klassischen Tanz bei Igor Schwezoff und Harriet De Rea. Es folgten Stipendien in San Francisco, New York. Von 1962 bis 1971 arbeitete sie mit Georges Balanchine, Martha Graham, Kazuko Hiranbayashi, Anna Sokolow sowie Donald McKayle und tanzte als Solistin für die Pennsylvania Ballet Company und Eliot Feld‘s American Ballet Company.

Ab 1971 setzte sie ihre Karriere in Europa fort und tanzte im Tanzforum Köln für Kurt Jooss, Christopher Bruce, Glen Tetley und Jochen Ulrich. 10 Jahre später schloss Christine Kono ihr Diplom der Tanzlehre an der Folkwang Universität in Essen ab. Von 1987 bis 1994 war sie Ballettmeisterin am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, 2007 bis 2014 unterrichtete sie regelmäßig die Forsythe Company in Frankfurt und Dresden.

Gemeinsam mit Dimitris Kraniotis arbeitet sie seit 1999 an einer Forschungsreihe, basierend auf der Bewegungslehre von Jerome Andrews. Mit Dimitris kreierte sie auch verschiedene choreografische Präsentationen, die in Frankreich, Deutschland und Griechenland zu sehen waren.

Derzeit ist sie Gastprofessorin u.a. für das Ballet Preljocaj, die Kompanie Amala Dianor, das Wuppertaler Tanztheater, das Master Sommerprogramm der Hollins University und das Centre National de la Danse.