Archiv für den Autor: Chris

Dance On Lab

Das Choreografische Laboratorium Dance On Lab für Laien über 60 wird momentan digital über die Videoschaltung Zoom veranstaltet.

Das Dance On Lab entwickelte sich aus einer Gruppe von interessierten Laien, die seit 2016 gemeinsam mit der Künstlerischen Leiterin Laura Böttinger arbeiten. In den gemeinsamen Treffen werden Kreationsprozesse angeregt und die Gruppe angeleitet aus eigenen Erfahrungen und Bewegungen Choreografische Elemente zu gestalten. Neben dem Erlernen von Tanztechniken, steht der Fokus auf der Ermutigung im Umgang mit eigenen Bewegungen und Improvisation. Annehmen, Verstehen und Umsetzen sind zentrale Aspekte der Arbeitsphasen. Öffentliche Präsentationen und Showings finden Sie unterProduktionen“.

Seit 2017 finden unter der Künstlerischen Leitung von Laura Böttinger regelmäßige Workshops des Choreografischen Labors Dance On Lab an verschiedenen Standorten statt. Siehe Workshops“.

Öffentliche Workshops vom Dance On Lab und weitere Informationen finden Sie ebenfalls unter Workshops“.

 

 

PRODUKTIONEN

Impuls 13

Ein Tanzstück von 13 Frauen über 60.

Premiere am 08.09.2019, 18 Uhr, 12 Apostelkirche, An der Apostelkirche 1, 10783 Berlin
Weitere Vorstellung: 12.09.2019, 19 Uhr, Kiezzentrum Villa Lützow, Lützowstraße 28, 10785 Berlin
Eintritt frei

 

Konzept/Choreografie: Laura Böttinger
Tanz: Jutta Barth, Eva Günther, Angela Haardt, Gudrun Korittke, Martina Krause, Walburga Pauels, Joan Plank, Angelika Pohlig, Ingeborg Rasch, Rosa-Maria Rose, Monika Ungruhe, Bärbel Walter, Maria Wollny

Mit Unterstützung durch Künstlerhaus Lukas
Dank an Tanzfabrik Berlin

 

© Dorothea Tuch

Life Lines

Im Rahmen von OUT OF NOW – DANCE ON Festival

Konzept/Choreografie: Martin Nachbar und Laura Böttinger
Sound: Boris Hauf
Mit: Ingeborg Rasch, Walpurga Pauels, Maria Wollny, Volker Sobottke, Gudrun Korittke, Joan Plank, Doris Breitenbach, Eva Günther

Produktion: DANCE ON/DIEHL+RITTER. Dank an Tanzfabrik Berlin.

Entwickelt für Amateure 60+ in Zusammenarbeit mit Martin Nachbar, Laura Böttinger und den Tänzern des DANCE ON ENSEMBLE, basiert Life Lines auf der Idee, dass jeder sich bewegende Körper ein lebendiges Archiv darstellt, das bereits durch die Ausführung minimaler oder sogar alltäglicher Bewegungen ganze Geschichten aufscheinen lässt. Aktion, Körper, Raum, Mut – vier Komponenten, die die Performer in unterschiedliche Richtungen navigieren und so aus Prozess Choreografie entstehen lassen.

WORKSHOPS

Seit Beginn der Corona-Krise gibt die Leiterin des Dance On Labs, Laura Böttinger, öffentliche Online-Workshops für ältere Menschen zu Hause. 

Kommende Termine werden hier bekannt gegeben.

Vergangene Termine:

9.06.2020

30.04.2020

 

 

© Pinelopi GerasimouWorkshop im Onassis Stegi in Athen

mit Laura Böttinger und Christine Kono

06. November 2019

Anlässlich der Premiere von „You should have seen me dancing Waltz“ des Dance On Ensemble am Onassis Stegi Theater in Athen leiteten Laura Böttinger und Christine Kono für die hauseigene Amateurgruppe 65+Company einen Workshop.

 

Workshopstipendium im Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop

mit Laura Böttinger

05.-18. August 2019

In dem zehntägigen choreografischen Labor erarbeitet Laura Böttinger gemeinsam mit den Projektteilnehmern im Künstlerhaus Lukas Herangehensweisen an die eigenen choreografischen Spuren.

Als Ausgang dienen den Teilnehmenden Forschungsprozesse in der Natur. Wo hinterlasse ich Spuren und sind sie immer nachvollziehbar? Welche Spuren hinterlassen meine Bewegungen bei anderen?

Die Ergebnisse des Labors werden im Rahmen der Langen Nacht der Kunst am Ende des Aufenthalts im Künstlerhaus Lukas öffentlich präsentiert und zur Diskussion gestellt. Neben einer performativen Präsentation öffnet das Team seine Toren und lädt interessierte Laien für einen Workshop ein die Prinzipien des Choreografischen Labors kennenzulernen.

Öffentliche Präsentation im Rahmen der 20. Langen Nacht der Kunst am 17.08.2019, 19 & 20 Uhr, Neues Kunsthaus in Ahrenshoop.

Das Workshopstipendium im Künstlerhaus Lukas wird gefördert durch das Land Mecklenburg Vorpommern.

© Laura Böttinger

 

Workshop im Rahmen der Tanzlandkooperation mit dem Lessingtheater in Wolfenbüttel

mit Laura Böttinger

09.-13. Oktober 2019 im Lessingtheater  Wolfenbüttel

 

Choreografisches Labor in Kooperation mit dem Lessingtheater Wolfenbüttel

Mit Laura Böttinger & Gerda Raudonikis

Für Teilnehmer 50+

10. bis 14. Oktober 2018, Lessingtheater Wolfenbüttel

In dem Workshop Choreografisches Labor lag der Fokus auf der Erarbeitung von choreografiertem und improvisiertem Performancematerial. Ziel war es, Strategien zu entwickeln, um die eigene Kreativität anzuregen und die Vielfältigkeit von Tanz neu zu entdecken.

© Lessingtheater Wolfenbüttel

DANCE ON LOKAL
Mit Martin Nachbar und dem DANCE ON ENSEMBLE

Februar und April 2017, Berlin und Bröllin

In einem Projekt von und mit Martin Nachbar begegnen sich Laien über 50 und Tänzer als gleichberechtigte Experten: Die Mitglieder des DANCE ON ENSEMBLE bringen ihre langjährigen tänzerischen Erfahrungen ein; die Laien die spezifischen Kompetenzen, die sie im Laufe des Lebens erworben haben. Gemeinsam entwickeln sie ein künstlerisches Format, das die Praktiken der DANCE ON Tänzer aufgreift und so übersetzt, dass interessierte Laien in den Genuss kommen, Bewegungsmaterial zu generieren und gemeinsam zu tanzen.

In zwei Workshops im Februar und April 2017 in den Berliner Uferstudios wurden bereits erste Formate entwickelt, die dann im Juli 2017 während einer Residenzwoche auf Schloss Bröllin mit weiteren Teilnehmern aus Pasewalk und Umgebung vertieft und in einem Showing präsentiert wurden.

© Dorothea Tuch

Residenz schloss bröllin e.V. wird gefördert über das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem Landkreis Vorpommern-Greifswald

Christopher Roman

Christopher Roman, geboren in den USA, begann seine Tanzausbildung an der School of Cleveland Ballet und setzte sie an der School of American Ballet in New York City fort. Im Anschluss an die Ausbildung tanzte er beim Pacific Northwest Ballet und war als Solotänzer bei Edward Villellas Miami City Ballet, Les Grands Ballets Canadiens in Montreal, beim The Pennsylvania Ballet, Ballett Frankfurt sowie bei der Forsythe Company tätig.

Er wirkte in einer Vielzahl choreografischer Werke in über vierzig Rollen mit und war auf nahezu jeder großen Bühne weltweit zu sehen. Christopher Roman gastierte am Complexions Contemporary Ballet, bei Sasha Waltz and Guests in Berlin sowie der Gala of International Dance Stars.

Gemeinsam mit William Forsythe kreierte Christopher Roman für die Biennale Venedig 2005 die installative Performance „You made me a Monster“, die 2007 mit dem New Yorker Bessie Award für ‚Best Installation and New Media’ ausgezeichnet wurde. Für seine tänzerische Darstellung in Forsythes „I don’t believe in outer space“ erhielt er 2009 den deutschen Theaterpreis ‚Faust’.

Christopher Roman gehört zu den ausgewählten Künstlern des „Solo Performance Commissioning Project“ von Deborah Hay für ihr Werk „Dynamic“ sowie zu den zwanzig Performern in der von Boris Charmatz kuratierten MoMA-Veranstaltung 20 Dancers for the XX Century.

2011 hat er als William Forsythes choreografischer Assistent an der Uraufführung von „Rearray“ am Sadler’s Wells mit Sylvie Guillem und Nicolas LeRiche sowie an der Wieder-Aufführung der Werke Forsythes auf einer Vielzahl Bühnen mitgewirkt, u. a.
am San Francisco Ballet, Finnish National Ballet, La Scala Opera Ballet, Bavarian State Ballet in München, Lyon Opera Ballet, The Paris Opera Ballet, The Juilliard School und am Staatstheater Gärtnerplatz.

Er ist im Board of Trustees der Forsythe Foundation und Leiter des Bereichs Tanz für die ALTANA Cultural Foundation. Von 2013 bis 2015 war Christopher Roman stellvertretender künstlerischer Leiter der Forsythe Company.

Brit Rodemund

Brit Rodemund, 1971 in Berlin geboren, wurde von 1982 bis 1990 an der Staatlichen Ballettschule Berlin ausgebildet. 1989 war sie Finalistin beim Prix de Lausanne und gewann ein Jahr darauf den Ersten Hauptpreis beim nationalen Wettbewerb der DDR. Von 1990 bis 1995 tanzte sie an der Deutschen Staatsoper Berlin, ab 1991 als Solistin. Danach ging sie zum Aalto Ballett Essen von Martin Puttke und wurde für ihre Interpretation der Tatjana in John Crankos „Onegin“ mit dem Aalto Bühnenpreis ausgezeichnet. 1998 wechselte sie zum Ballett Nürnberg unter der Leitung von Daniela Kurz. Seit 2000 arbeitet sie freischaffend und kooperiert mit verschiedenen Künstlern. In der Kritikerumfrage der Zeitschrift „tanz“ wurde sie 2011 mit der Produktion „revolver besorgen“ von Helena Waldmann zur Tänzerin des Jahres gewählt.

Seit 1999 unterrichtete Brit Rodemund klassischen Tanz an verschiedenen Tanzschulen in Berlin, Stuttgart und Ottawa und trainierte die Tanzkompagnien in St. Gallen und Braunschweig. Von 2007 bis 2010 vermittelte sie klassischen Tanz an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. 2014 war sie als Ballettmeisterin für das Hessische Staatsballett Wiesbaden/Darmstadt unter der Leitung von Tim Plegge tätig.

An Theatern und Opernhäusern in Berlin, Essen und Nürnberg tanzte sie u. a. in Choreografien von Rudolf Nurejew, George Balanchine, Patrice Bart, Nacho Duato, Maurice Béjart, Maryse Delente, Ramon Oller, Birgit Scherzer, Mario Schröder, William Forsythe und Daniela Kurz. Freischaffend arbeitete sie u. a. mit Marco Santi, Christian Spuck, Katja Wachter, Christoph Winkler, Silvana Schröder, Zufit Simon, Efrat Stempler, Nina Kurzeja, Tomi Paasonen, Dansity Amsterdam, MS Schrittmacher und Tim Plegge.

Amancio Gonzalez

Amancio Gonzalez, 1967 im baskischen Porgugalete in Spanien geboren, begann das Tanzstudium im Alter von 20 Jahren am Estudio de Danza, Ion Beitia in Las Arenas und setzte es am Centre International de Danse von Rosella Hightower in Cannes fort. Er tanzte beim Jeune Ballet International de Cannes, Scottish Ballet in Glasgow, in der NAPAC Dance Company in Durban/Südafrika, der Rotterdamse Dansgroep, der Reflex Dansgeselschaft in Groningen und beim Scapino Ballet Rotterdam. Von 1999 bis 2005 war er Tänzer im Ballett Frankfurt unter der Leitung von William Forsythe und wurde anschließend in die Forsythe Company übernommen.

Seit 1994 kreierte Amancio Gonzalez eigene Werke, die u. a. auch beim Torino Danza sowie beim Montpellier Dance Festival gezeigt wurden. „Siames“ ist ein Duett für zwei Tänzer der NAPAC Dance Company von Garry Trinder, das später ins Repertoire der Company übernommen wurde. 2005 entstand die zusammen mit Vanessa Le Mat entwickelte fünfteilige Reihe „Sonntags am Bahnhof“ in Frankfurt am Main („Palace“, „Bureau“, „Abandoned House“, „Keller“, „Up on the Roof“). Gemeinsam mit Inma Rubio choreografierte er 2007 „Un happen ness“ für das Festival Torino Danza. Auf das Solo „Sin king in me“ beim Festival Dantzaldia 09 in Bilbao 2009 folgte ein Jahr darauf das Duett „Dead or Alive“ mit Inma Rubio für die Lange Nacht der Museen in Frankfurt. 2009 choreografierte Amancio Gonzalez für das Festival Tanzpanorama in Frankfurt das Solo „where we wear we were“ für Alla Anishenko und zeigte monatlich im Atelier Frankfurt kürzere Stücke unter dem Titel „One night stand pieces“.

Amancio Gonzalez unterrichtete international als freischaffender Dozent sowie als Ballettmeister und Repetitor bei verschiedenen Tanzkompanien (u. a. Ballett Frankfurt, Ballet National de Marseille, Ballet Preljocaj, Ballett Basel, Cullberg Ballet, Göteborg Danskompani, Danish Dance Theater, Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, Alvin Ailey und Forsythe Company). Für Forsythe-Improvisation und Workshops verpflichtet wurde er u.a. am Ballet National de Marseille, der École National Superieur de Danse de Marseille, dem Tanzhaus Zürich, dem Institut del teatre in Barcelona, dem Tanzhaus Köln, der University of Dance and Circus in Stockholm, dem Architanz Studio in Japan, der Palucca Schule in Dresden und am Codarts in Rotterdam. Seine Ausbildung zum Ballettmeister erhielt er bei William Forsythe und Katheryn Bennets.

N E W S

17. Januar 2019 – Gastspiel Water between three hands von Rabih Mroué im Lessingtheater Wolfenbüttel 

 

Erstmals mit neuer Besetzung: Ty Boomershine, Amancio Gonzalez, Brit Rodemund, Inma Rubio, Marco Volta, Lia Witjes-Poole

 

Das Gastspiel wird gefördert von Tanzland – Fonds für Gastspielkooperationen, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes in der Projektträgerschaft des Dachverband Tanz Deutschland

 

 

 

Künstlerischer Leiter der DANCE ON 2.EDITION: Ty Boomershine

 

Die Künstlerische Leitung liegt für die 2.EDITION ab 2019 in den Händen des Ensemblemitglieds Ty Boomershine, der das Projekt seit Beginn an begleitet. Wir blicken mit Spannung auf die kommenden Jahre und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

 

 

 

 

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschließt: 1,87 Millionen Euro für DANCE ON 2. EDITION

mehr lesen

 

 

Das Buch zur DANCE ON 1. EDITION:

 

 

 

OUT OF NOW

 

DANCE ON FESTIVAL

 

28.2. – 4.3.2018 | HAU Hebbel am Ufer

 

Programmflyer als PDF

 

(c) Florian Hetz

 

Mit Produktionen von Deborah Hay, William Forsythe, Rabih Mroué, Jan Martens, Lucinda Childs, Johannes Wieland, Jone San Martin, Jonathan Burrows/ Matteo Fargion, Ivo Dimchev, Kat Válastur, Martin Nachbar/Laura Böttinger, Clovek & the 420

Das ausführliche Programm: www.hebbel-am-ufer.de 

 

Das DANCE ON Festival wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer.

 

 

 

Medienpartner: