Archiv für den Monat: Oktober 2018

Christopher Roman

Christopher Roman, geboren in den USA, begann seine Tanzausbildung an der School of Cleveland Ballet und setzte sie an der School of American Ballet in New York City fort. Im Anschluss an die Ausbildung tanzte er beim Pacific Northwest Ballet und war als Solotänzer bei Edward Villellas Miami City Ballet, Les Grands Ballets Canadiens in Montreal, beim The Pennsylvania Ballet, Ballett Frankfurt sowie bei der Forsythe Company tätig.

Er wirkte in einer Vielzahl choreografischer Werke in über vierzig Rollen mit und war auf nahezu jeder großen Bühne weltweit zu sehen. Christopher Roman gastierte am Complexions Contemporary Ballet, bei Sasha Waltz and Guests in Berlin sowie der Gala of International Dance Stars.

Gemeinsam mit William Forsythe kreierte Christopher Roman für die Biennale Venedig 2005 die installative Performance „You made me a Monster“, die 2007 mit dem New Yorker Bessie Award für ‚Best Installation and New Media’ ausgezeichnet wurde. Für seine tänzerische Darstellung in Forsythes „I don’t believe in outer space“ erhielt er 2009 den deutschen Theaterpreis ‚Faust’.

Christopher Roman gehört zu den ausgewählten Künstlern des „Solo Performance Commissioning Project“ von Deborah Hay für ihr Werk „Dynamic“ sowie zu den zwanzig Performern in der von Boris Charmatz kuratierten MoMA-Veranstaltung 20 Dancers for the XX Century.

2011 hat er als William Forsythes choreografischer Assistent an der Uraufführung von „Rearray“ am Sadler’s Wells mit Sylvie Guillem und Nicolas LeRiche sowie an der Wieder-Aufführung der Werke Forsythes auf einer Vielzahl Bühnen mitgewirkt, u. a.
am San Francisco Ballet, Finnish National Ballet, La Scala Opera Ballet, Bavarian State Ballet in München, Lyon Opera Ballet, The Paris Opera Ballet, The Juilliard School und am Staatstheater Gärtnerplatz.

Er ist im Board of Trustees der Forsythe Foundation und Leiter des Bereichs Tanz für die ALTANA Cultural Foundation. Von 2013 bis 2015 war Christopher Roman stellvertretender künstlerischer Leiter der Forsythe Company.

Brit Rodemund

Brit Rodemund, 1971 in Berlin geboren, wurde von 1982 bis 1990 an der Staatlichen Ballettschule Berlin ausgebildet. 1989 war sie Finalistin beim Prix de Lausanne und gewann ein Jahr darauf den Ersten Hauptpreis beim nationalen Wettbewerb der DDR. Von 1990 bis 1995 tanzte sie an der Deutschen Staatsoper Berlin, ab 1991 als Solistin. Danach ging sie zum Aalto Ballett Essen von Martin Puttke und wurde für ihre Interpretation der Tatjana in John Crankos „Onegin“ mit dem Aalto Bühnenpreis ausgezeichnet. 1998 wechselte sie zum Ballett Nürnberg unter der Leitung von Daniela Kurz. Seit 2000 arbeitet sie freischaffend und kooperiert mit verschiedenen Künstlern. In der Kritikerumfrage der Zeitschrift „tanz“ wurde sie 2011 mit der Produktion „revolver besorgen“ von Helena Waldmann zur Tänzerin des Jahres gewählt.

Seit 1999 unterrichtete Brit Rodemund klassischen Tanz an verschiedenen Tanzschulen in Berlin, Stuttgart und Ottawa und trainierte die Tanzkompagnien in St. Gallen und Braunschweig. Von 2007 bis 2010 vermittelte sie klassischen Tanz an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. 2014 war sie als Ballettmeisterin für das Hessische Staatsballett Wiesbaden/Darmstadt unter der Leitung von Tim Plegge tätig.

An Theatern und Opernhäusern in Berlin, Essen und Nürnberg tanzte sie u. a. in Choreografien von Rudolf Nurejew, George Balanchine, Patrice Bart, Nacho Duato, Maurice Béjart, Maryse Delente, Ramon Oller, Birgit Scherzer, Mario Schröder, William Forsythe und Daniela Kurz. Freischaffend arbeitete sie u. a. mit Marco Santi, Christian Spuck, Katja Wachter, Christoph Winkler, Silvana Schröder, Zufit Simon, Efrat Stempler, Nina Kurzeja, Tomi Paasonen, Dansity Amsterdam, MS Schrittmacher und Tim Plegge.

FRÉDÉRIC TAVERNINI

Frédéric Tavernini studierte an der Ballettschule der Opèra National de Paris. Nach Engagements an den National Ballets in Nancy und Lorraine tanzte er als Solist u.a. im Béjart Ballet Lausanne, Lyon Opéra Ballet, Grands Ballets Canadiens und Marseille National Ballet. Seit 2005 ist Frédéric Tavernini freischaffender Tänzer und arbeitet mit renommierten Künstlern und Choreografen aus Quebec wie Dave St-Pierre, Louise Lecavalier und Frédérick Gravel. Frédéric Tavernini ist unter dem Namen Clovek & The 420 selbst als Choreograf tätig, zu seinen Werken gehören Li fet met (2003), Green (2004), Wedged in the Red Room (2009), Le Tératome (2013), Wolf Songs for Lambs (2015) und Things are leaving quietly, in silence (2016).  Er tanzt seit 2017 mit dem DANCE ON ENSEMBLE.