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Pressemitteilungen

Pressemitteilung vom 24. November 2015
DANCE ON 1. EDITION: Die ersten drei Auftragsproduktionen mit Matteo Fargion, Rabih Mroué und Kat Válastur stehen fest.

Pressemitteilung vom 3. September 2015
Wir stellen vor: das DANCE ON ENSEMBLE

Pressemitteilung vom 6. Juni 2014
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschließt: 1,5 Millionen Euro für Pilotprojekt DANCE ON

 

Pressestimmen

CATALOGUE (FIRST EDITION)

"Ganz leicht wirkt das Spiel, das sie in die Stille setzen: mit den Händen vier Punkte berühren, Hüfte, Hüfte, Schulter, Schulter. Sie tun das Gleiche, aber nicht dasselbe. Einer verzögert mal kurz, der andere folgt zeitversetzt. Die Hände dürfen langsam höher steigen, Brustkorb und Kopf werden beweglicher und bleiben doch immer präzise im Muster, das gerade dran ist. Es entspinnen sich Wiederholungen und Veränderungen, wobei sich die Tänzer die Taktung jeweils selbst zu geben scheinen. (...) Es ist ein beglückendes Duett, das die Zweisamkeit feiert, das gemeinsame Tun." Melanie Suchy, tanz, November 2016

"Großmeister William Forsythe zeigt mit seinem Duo „Catalogue“, wie Zeit und Raum durch Bewegungen bestimmt werden – völlig losgelöst vom Alter. (...) Mit Blicken zueinander verlangsamen sie den inneren Takt oder geben dem Perpetuum mobile neuen Schwung. Und dabei passiert etwas Bemerkenswertes: Die Zeit verrinnt nicht mehr erbarmungslos, sie wird von den Körpern selbst getaktet. Die Tänzer erscheinen alterslos. Noch mehr solcher Werke wünscht man der Kompanie, die weitertanzen will." Antje Landmann, Die Rheinpfalz, 10.10.2016

"Grandiose Technik trifft auf Kreativität und die Gelassenheit erfahrener Tänzer, deren Hände in Ihrer Berührung am Ende des wunderbaren Stücks Bindeglied eines einzigen Kreislauf zu werden scheinen.
" Natalie Kurth, SWR 2, 08.10.2016

 

tanz Jahrbuch 2016 - Kritikerumfrage

"Kompanie des Jahres: Dance On ("Water between three hands")" Dorion Weickmann, in: tanz Jahrbuch 2016

"Erfreulich war... die Gründung von Dance On (Berlin) - ein Ensemble aus sechs tollen, erfahrenen Tänzern mit Charakter" Elisabeth Nehring, in: tanz Jahrbuch 2016

Jone San Martin wird als 'Hoffnungsträgerin des Jahres 2016" im Jahrbuch tanz 2016 ausgezeichnet

"Jone San Martin tanzt. Sie spricht - das ist Teil ihres Tanzes. (...) die Fünfzigjährige möchte, dass Tänzerin-Sein wertgeschätzt wird: Ist doch nichts Peinliches, Minderbemitteltes, die Choreografie von jemand anderem aufzuführen! (...) Inzwischen gehört Jone San Martin zum neuen Dance-On-Ensemble, behexte in dessen erstem Stück '7 Dialogues' das Publikum mit ihrem Blick und ihren Fingern und lieferte eine Performance, die - genau wie die ihrer Mitstreiter Amancio Gonzalez, Christopher Roman, Ty Boomershine, Ami Shulman und Brit Rodemund - zu schönsten Hoffnungen berechtigt: lauter starke Individuen, erfahrene Künstler. (...) Gut, dass jemand wie Jone San Martin eine Lanze fürs pure Tänzer- oder Tänzer-Sein bricht."
Melanie Suchy, "Jone San Martin", in: tanz Jahrbuch 2016

 

Water between three hands

„’Water between three hands’ begreift den Körper als surrealistisches Objekt und huldigt ihm mit den Mitteln von Sprache und Bewegung. Die Spuk- und Wunderkammern unter der Haut werden in albtraumhaften Passagen über Vergänglichkeit, Erinnerung, Verzerrung und Verfremdung der Wahrnehmung beschrieben. (...) Ein Hauch von New York weht von der Bühne, William Forsythes experimenteller Akademismus schwingt mit wie eine in Armen und Beinen seiner Ex-Protagonisten archivierte Matrix. Aktiviert wird sie vom Perkussionisten Philipp Danzeisen, Widerpart und Kompagnon der Tänzer. Und die liefern (...) eine großartige Partie.“
Dorion Weickmann, „Prototyp auf zwölf Beinen “, in: Süddeutsche Zeitung online“, 25.04.2016

 „Die Formulierung „drei Hände“ weist darauf hin, dass hier eine Gruppe gemeinsam auf Erfahrungsreise geht. Die Tänzer pendeln zwischen Mikrofon und Tanzfläche. (...) In den künstlerischen Austausch wird bei der Performance auch der Schlagzeuger Philipp Danzeisen mit einbezogen. Nicht zuletzt spielt das Publikum als Adressat und Mitdenker der Szenen von Alter und Abschied, Realität und Reflektion seine bei Mroué immer wesentliche Rolle. Zum Glück darf auch immer wieder gelacht werden über witzige Fingerzeige, selbstironische Leidensgeschichten und Posen. Vor allem aber besticht dieses 75-minütige Tanzstück durch die Cluster aus noch immer vorzüglich tanzenden Individuen.“
Marieluise Jeitschko, tanznetz.de, 26.04. 2016

„Tänzer über 40 als Protagonisten eines Stücks? Nichts Neues, und dennoch nicht selbstverständlich. (…) Aus dieser Erkenntnis gewinnt auch das Pilotprojekt Dance On: Tanzrepertoire für Tänzer 40+ enorme Kraft. "Water Between Three Hands" heißt die zweite Produktion des Dance on Ensembles, drei Frauen, drei Männer, in der Choreografie des libanesischen Regisseurs und Schauspielers Rabih Mroué als Uraufführung auf Kampnagel. Mroué, der bildenden Kunst nahe, als Tanzschöpfer Novize, hat mit Hilfe seines Sextetts ein Notizbuch geschrieben, in dem alles festgehalten ist von der Arbeitsweise bis zu dem, was die Tänzer bewegt: Albtraumhaftes, Skurriles, Bewegendes, Witziges. Aus dem Archiv ihrer Erinnerungen und ihrer Körper haben sie eine wie improvisiert wirkende Collage als Lehrstunde entwickelt, die zunächst wie eine kryptische Pathologie anmutet. Die fabelhaften Tänzer zerlegen sozusagen ihre Körper und setzen sie am Ende als Konzentrat der tänzerischen Momentaufnahmen zusammen. "Every Time We Say Goodbye", singt Ella Fitzgerald. Doch diese Tänzer, so scheint es, sagen noch lange nicht Goodbye.“
Monika Nelissen, „Der Tanz des Alters – so lebendig kann das sein“, Die Welt online, 25.04.2016

„Die zentralen Linien des Stückes sind der Körper, der Tod und somit auch der Krieg. Gewagte Sprünge und jugendlich-fragile Anmut gibt es in ‚Water between three hands’ nicht zu sehen. Trotzdem hat Rabhi Mroué mit den Tänzern berührende, nachdenkliche Momente geschaffen. (...) Die Produktion lässt viel Raum für persönliche Interpretation, so wie man es vom Tanztheater gewohnt ist. Das ist schön und lässt den Abend noch lange nachklingen. Ungewöhnlich auch: Die Tänzer bekommen eine Stimme, dürfen artikulieren, was das Alter mit ihnen macht. Intime Einblicke für Tanzbegeisterte. “
Thorsten Schaubrenner, „Water between three hands “, 3SAT, Kulturzeit, 25.04.2016

 

7 DIALOGUES

Es gab „(...)ein Wiedersehen mit den einstigen Forsythe-Tänzern Jone San Martin, Amancio Gonzalez und Christopher Roman: Sie gehören nun der Compagnie Dance on an, die (...) erforschen soll, wie die Erfahrung von Tänzern jenseits der 40 auf der Bühne, für andere Künstler und auch in Alltagsprojekten fruchtbar gemacht werden kann. Die kleinen Ausschnitte dieser grandiosen Tänzer waren ein großes Vergnügen, das, was sie erarbeiten, lohnt eine Auseinandersetzung.“
Eva-Maria Magel, „Auf Wiedersehen in Essen. Einmal durchs Angebot: Deutsche Tanzplattform 2016“, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.03.2016

„Wenn man die Sachen aus der Nähe betrachtet, wird klar, dass es weniger ums Bestätigen langweiliger Klischees geht. Die da lauten, dass – wider den grassierenden Jungendwahn – Tänzerinnen und Tänzer jenseits der vierzig doch noch prima auf der Bühne sind, weil gerade Ältere unglaublich viel Ausdrucksstärke besitzen. Nein, hier geht es eigentlich viel grundlegender um die Frage, was ein Tänzer heutzutage ist. Was er oder sie sein kann, darf und soll.“
Melanie Suchy, Tanz, März 2016

„Dass alle Tänzer (...) über fulminante Technik, Körperbeherrschung und Ausstrahlung verfügen – daran besteht keine Zweifel. Pantomime und Sprache ergänzten und unterstrichen die Bewegungen. Beweggründe, weiter zu tanzen, werden mit sarkastischem Augenzwinkern eingeflochten (...)Aber vor allem deuten die kaum jeweils acht-minütigen Auftritte die künstlerische Gewichtung und Persönlichkeit an.“
Marieluise Jeitschko, „Das Dance On Ensemble stellt sich mit ‚7 Dialogues’ beim Holland Dance Festival vor “, in: tanznetz.de, 30.01.2016

 

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